Kotprobenuntersuchung

Die häufigsten Erkrankungen sind Parasiten bedingt. Deshalb gehört es zum 1x1 in der Pflege von Rennmäusen regelmäßig Kotprobenuntersuchungen machen zu lassen.

Für Liebhaber reicht es 2-3x im Jahr, vor jeder Vergesellschaftung und nach jedem Tod bei der Partnermaus.

Züchter und Stationsbetreiber  sollten bei jeder Aufnahme (Quarantäne beachten) und 3-4x im Jahr testen lassen, da sie durch den hohen Bestand ein höheres Risiko und die Verantwortung bei der Abgabe tragen.

 

Da Parasiten und deren Eier nicht täglich ausgeschieden werden, braucht es viel Material. Dafür sollte mindestens 7 Tage oder ausreichend Kot aus der Toilette in ein Tütchen gesammelt werden. Bedenken Sie bitte, dass bei dem Ergebnis nur gesagt werden kann, dass die Kotprobe  Parasiten enthält oder nicht. Entsprechend braucht es ausreichend Material, um sagen zu können, das die Maus gesund ist. 

 

Bringen Sie die Probe zu Ihren Tierarzt und lassen sie analysieren. Dies ist entweder direkt vor Ort beim Tierarzt möglich (Kostenfaktor: 8-25€) oder es wird ins Labor geschickt (Kostenfaktor abhängig von der Analyseform, worauf getestet werden soll). Sollten Sie keinen Tierarzt vor Ort haben, ist die tiermedizinische Hochschule Hannover ein guter Ansprechpartner, da diese das Verfahren günstig per Postweg macht.

 

Sollten Parasiten gefunden werden, finden Sie die Behandlung auf der anderen Seite zu Parasiten